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Verhaltenstherapie - Tierpsychologische Beratung
Eine Verhaltenstherapie/Tierpsychologische Beratung hilft bei Problemen in der Mensch-Tier-Beziehung oder bei Verhaltensweisen des Hundes/der Katze welche im spezifischen Umfeld des Tieres nicht (mehr) erwünscht sind. Da die Ursachen und möglichen Lösungswege sehr individuell sind, kann in diesem Bereich auch nur mit Einzeltrainings gearbeitet werden.
Ziel einer jeden Therapie ist es, unerwünschtes Verhalten einzustellen oder so weit zu reduzieren, dass ein konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Tier möglich ist. Auch soll erwünschtes Verhalten aufgebaut und gefördert werden.
Verhaltensstörungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine krankhafte Abweichung eines Normalverhaltens darstellen. Verhaltensauffälligkeiten sollten baldmöglichst therapiert werden, damit beim Tier keine Gewöhnung an das Verhalten stattfindet. Findet eine Gewöhnung statt, oder hält das unerwünschte Verhalten über längere Zeit an, so muss mit längeren Therapiezeiten gerechnet werden.
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
- Der Tierhalter arbeitet während der Therapie aktiv mit
- Der Tierhalter gibt seinem Tier die nötige Zeit für die Umstellung
- Dem Tierhalter ist bewusst, dass ev. auch nur Teilerfolge möglich sind.
Die Beratung von Verhaltensproblemen beinhaltet:
- Anamnese/Erstgespräch
- Diagnosestellung
- Erste Therapieempfehlungen
- Kontrolle der Therapie
Die Anamnese findet in der Regel am Wohnort des Tieres statt. Dies ist wichtig, um das Tier in seiner gewohnten Umgebung zu erleben, da sich Tiere in der Regel an einem für sie fremden Ort anders verhalten. Falls für die Therapie erforderlich, ist bei Hunden auch ein Spaziergang in der näheren/gewohnten Umgebung vorgesehen.
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